____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Ărtze
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die Ărtze ist ein Fluss in Niedersachsen, der auf dem TruppenĂŒbungsplatz Munster Nord in der GroĂen Heide (Bundesforst Raubkammer) entspringt und nach 62 Kilometern sĂŒdöstlich von Winsen in die Aller mĂŒndet. Sie ist mit einer WasserfĂŒhrung von gut 6 mÂł/s deren gröĂter rechter Nebenfluss.
Contents
âą Geografie
âą Ursprung
âą Verlauf
âą NebenflĂŒsse
âą Hydrologie
âą Fauna und Flora
âą FlöĂerei
âą Geschichte
âą Technik
âą Etymologie
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geografie
Ursprung
Die Ărtze folgt im Wesentlichen einem breiten Urstromtal, das durch Schmelzwasser aus dem saaleeiszeitlichen Inlandeis vor etwa 150.000 Jahren 20 bis 50 Meter tief in die welligen HochflĂ€chen der sĂŒdlichen LĂŒneburger Heide eingeschnitten wurde. Der Eisrand deckte sich annĂ€hernd mit dem nordöstlichen Rand des Ărtze-Einzugsgebiets. Die obere Ărtze hat in die SanderflĂ€chen und den etwa vier Kilometer breiten ebenen Talboden des geradlinigen Urstromtals ein eigenes, wesentlich kleineres Tal eingeschnitten.
Das Ursprungsgebiet der Ărtze liegt mit mehreren QuellsĂŒmpfen auf dem GelĂ€nde des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-Nord. Um TrĂŒbstoffe und Sedimente abzufangen, die bei Starkregen von den vegetationsarmen PanzerĂŒbungsflĂ€chen abgeschwemmt werden, wurden an der Ărtze die vier hintereinander liegenden Munoseen angelegt. ZusĂ€tzlich wurde an der Ilster, dem eigentlichen Hauptquellfluss der Ărtze, ein weiterer Stauteich angelegt. Die Ărtze entwĂ€ssert als gröĂter Fluss der SĂŒdheide deren Mittelteil, zwischen der etwas lĂ€ngeren Böhme im Westen und der Ise im Osten, und hat ein relativ starkes GefĂ€lle. In Flussmitte des Unterlaufs betrĂ€gt die Strömung etwa 0,71 Meter pro Sekunde, die Wassertiefe 50 cm bis zwei Meter. Es handelt sich um einen so genannten sommerkalten Heidebach.
Verlauf
Die Ărtze flieĂt in ihrem ursprĂŒnglichen naturnah belassenen Flussbett in sĂŒdlicher Richtung zunĂ€chst an Breloh, einem Ortsteil der Stadt Munster vorbei und danach direkt durch die Stadt Munster (bedeutendster MilitĂ€rstandort Norddeutschlands) hindurch. Hier wurde der Fluss bereits im 17. Jahrhundert gestaut, um eine GetreidemĂŒhle zu betreiben. Westlich der Ortschaft Dethlingen quert sie die BundesstraĂe 71 und flieĂt dann weiter am Ostrand des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-SĂŒd bis nach Kreutzen, einem weiteren Ortsteil von Munster. Der Fluss mĂ€andert hier in dem MilitĂ€rbereich in seinem ursprĂŒnglichen naturnah belassenen Bett durch teils sumpfiges MoorgelĂ€nde und BruchwĂ€lder. SĂŒdwestlich von Kreutzen flieĂt von links die Kleine Ărtze zu, die nördlich von Oerrel entspringt. Deren Oberlauf fungierte vor seiner Renaturierung als EntwĂ€sserungsgraben fĂŒr das einstige inzwischen aber aufgeforstete Hochmoor. Das schmale Tal wurde 1993 beinahe auf einer gesamten LĂ€nge zum Naturschutzgebiet erklĂ€rt.cite-ref-5[5] In sĂŒdlicher Richtung weiter kommt die Ărtze nach Poitzen und MĂŒden. Im Norden von MĂŒden flieĂt der Landwehrbach dazu, der durch den Zusammenfluss von der Sothrieth und der Schmarbeck entstand. An diesem Fluss liegt der Ortsteil Schmarbeck und die Gemeinde FaĂberg mit ihrem Fliegerhorst. Am Oberlauf der Sothrieth liegen beidseits zahlreiche frĂŒhere Kieselgur-Gruben. Im SĂŒdwesten von MĂŒden mĂŒndet von rechts die Wietze ein, die dem Heideort Wietzendorf ihren Namen gab. Die Wietze ist ihr gröĂter Nebenfluss. Sie entspringt zwischen Soltau und Munster, und mit der Aue, ihrem wiederum gröĂten Nebenbach, ĂŒbertrifft sie die Ărtze um gut fĂŒnf Kilometer an LĂ€nge.
An den ursprĂŒnglichen Rieselwiesen vorbei flieĂt sie nach Baven, wo von rechts die Brunau einmĂŒndet und weiter nach Hermannsburg (bekannt geworden durch die Hermannsburger Mission). Im Norden von Hermannsburg kommt von links der Weesener Bach dazu. Die Ărtze flieĂt dann in sĂŒdlicher Richtung weiter nach Oldendorf und Eversen. Vor Eversen mĂŒndet von rechts der MĂŒhlenbach ein, der aus SĂŒlze kommt. In diesem Ort wurde vom 14. bis 19. Jahrhundert die SĂŒlzer Saline betrieben. Im weiteren Verlauf kommt die Ărtze nach Wolthausen. Hier versperrt ein MĂŒhlenwehr den Flusslauf. In Wolthausen quert der Fluss die BundesstraĂe 3. Hinter Wolthausen zweigt nach rechts der Ărtzekanal ab. Im Osten von Winsen (Aller) mĂŒndet die Ărtze in die Aller.
NebenflĂŒsse
â
Hauptartikel
:
Liste der ZuflĂŒsse der Aller
Diagramm der gröĂten ZuflĂŒsse
Hydrologie
Da die Ărtze von AusbaumaĂnahmen weitgehend verschont geblieben ist, blieb hier ein naturnaher Lebensraum erhalten. Die WasserqualitĂ€t hat durchgehend die GewĂ€ssergĂŒteklasse II: mĂ€Ăig belastet (betamesosaprob).cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Schwarzerlen, Kiefern und Fichten am Ufer sorgen fĂŒr Schatten. Dadurch bleibt das Wasser im Sommer kĂŒhl und der Sauerstoffgehalt hoch. Die Ărtze ist relativ nĂ€hrstoffarm, sie hat eine geringe Belastung durch Nitrate und Schwermetalle. Ihr Lauf ist teilweise mĂ€andrierend und strukturreich und bietet mit einzelnen Steilufern, Vertiefungen, Kies- und SandbĂ€nken Verstecke und Laichmöglichkeiten.
Die geklĂ€rten AbwĂ€sser der ZentralklĂ€ranlagen von Munster, Hermannsburg und Eversen werden direkt in die Ărtze geleitet. Die Anlagen von Wietzendorf und FaĂberg leiten diese indirekt ĂŒber die Wietze beziehungsweise den Landwehrbach zur Ărtze. Das FaĂberger KlĂ€rwerk erhĂ€lt zusĂ€tzlich ĂŒber eine Druckrohrleitung die AbwĂ€sser der Gemeinde UnterlĂŒĂ.
Fauna und Flora
Im Ober- und Mittellauf des Flusses findet man das WechselblĂŒtige Tausendblatt (Myriophyllum alterniflorum) das in Niedersachsen auf der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten als âstark gefĂ€hrdetâ (GefĂ€hrdungskategorie 2) gefĂŒhrt wird. AuĂerdem findet man den Schild-WasserhahnenfuĂ (Ranunculus peltatus) und den Haken-Wasserstern (Callitriche hamulata). Im Mittellauf ist der Flutende WasserhahnenfuĂ (Ranunculus fluitans) und der Einfache Igelkolben (Sparganium emersum) verbreitet.
In den Feuchtwiesen des Flusstales haben sich teilweise seltene Pflanzenarten erhalten. Man findet hier zum Beispiel noch das BreitblĂ€ttrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis), Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata), Kleines Zweiblatt oder Herz-Zweiblatt (Listera cordata), Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe), Wald-LĂ€usekraut (Pedicularis sylvatica) und Sumpfdotterblumen (Caltha palustris). Alles geschĂŒtzte Pflanzen nach der Bundesartenschutzverordnung. Auf der Roten Listen sind diese als âgefĂ€hrdetâ oder zum Teil âstark gefĂ€hrdetâ eingestuft. Weiter wachsen hier unter anderem Schlangenknöterich (Bistorta officinalis), Kuckucks-Lichtnelken (Lychnis flos-cuculi), Scharfer, Kriechender und Brennender HahnenfuĂ (Ranunculus), Quell-Sternmiere (Stellaria alsine), Ehrenpreis (Veronica), Gundermann (Glechoma hederacea), Kriechenden GĂŒnsel (Ajuga reptans), Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) und Kahler Frauenmantel (Alchemilla glabra). Verschiedene Seggen-Arten, wie Sumpfsegge (Carex acutiformis), Schlank-Segge (Carex acuta), Wiesensegge (Carex nigra), Walzensegge (Carex elongata) und Schnabelsegge (Carex rostrata) haben sich angesiedelt. Am Ufer blĂŒht die gelbe Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus).
An Fischen und Tieren sind vorhanden: Aal (Anguilla anguilla) und Aalraupe oder Quappe (Lota lota), Ăsche (Thymallus thymallus), Bachforelle (Salmo trutta forma fario), Bachneunauge (Lampreta planeri), Brachsen oder Blei (Abramis brama), Elritze (Phoxinus phoxinus), Flussbarsch (Perca fluviatilis), GrĂŒndling oder GreĂling (Gobio gobio), Hecht (Esox lucius), MĂŒhlkoppe oder Groppe (Cottus gobio), Plötze oder Rotauge (Leuciscus rutilus), Rotfeder (Scardinius erytrophthalmus) und der SteinbeiĂer (Contis taenia).
Der gefĂ€hrdete und schĂŒtzenswerte Fischotter hat hier einen der Verbreitungsschwerpunkte in Niedersachsen. Der Eisvogel lebt hier. Der Wachtelkönig hĂ€lt sich zeitweise in den extensiv genutzten Brachwiesen im Flusstal auf. Auf den nicht bewirtschafteten naturbelassenen FeuchtwiesenflĂ€chen findet man die Zwergmaus (Micromys minutus). Dem WeiĂstorch (Ciconia ciconia) dient das GrĂŒnland als Nahrungshabitat. Der Amerikanische Flusskrebs (Kamberkrebs) breitet sich in der Ărtze stark aus. Durch die von ihm eingeschleppte Krebspest, gegen die er selbst immun ist, verdrĂ€ngt er die ursprĂŒngliche Krebsfauna. Der EuropĂ€ische Flusskrebs (Astacus astacus) ist aber seit einigen Jahren in kleinen StĂŒckzahlen wieder heimisch.
An flieĂgewĂ€ssertypische Libellenarten kommen die BlauflĂŒgel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltoni), die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus), die GrĂŒne Keiljungfer (Ophiogomphus serpentinus/cecilia) und die Kleine Binsenjungfer (Lestes virens) vor.
Der Biber (Castor fiber) hat sich an der Ărtze angesiedelt. Im FrĂŒhjahr 2016 wurden erstmals FraĂspuren an einigen Weiden am Ufer des Flusses gefunden. Inzwischen wurde eine Biberburg an einem Teich nahe der Ărtze entdeckt. Er besiedelt mittlerweile die Ărtze von der MĂŒndung in Wolthausen bis zur Landkreisgrenze bei Poitzen.
WassermĂŒhlen, Wehre und Fischwege
Seit 1766 ist in der Ărtze der Lachsfang nachgewiesen. 1935 wurden hier die letzten Lachse gefangen. Seit 1982 wird mit neuem Lachsbesatz eine Wiederansiedlung versucht. Durch Stauwehre wird aber die notwendige ungestörte Wanderung von Kleintieren und Fischen bachaufwĂ€rts unterbrochen und verhindert. Die Laichwanderungen der Bachforellen und Lachse wird dadurch auch unterbunden.
WassermĂŒhle Munster
Im Zentrum der Stadt Munster liegt die WassermĂŒhle, die erstmals 1556 erwĂ€hnt wurde. Vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts erhielt sie ein unterschlĂ€chtiges Wasserrad mit einem Kropfgerinne, sowie einen Mahlgang. Als erster MĂŒller ist namentlich ein Hans Poitzmann bekannt. Ab 1784 fĂŒhrte ein Peter Gerdau die MĂŒhle weiter, die er 1820 an seinen Sohn ĂŒbergab. Dieser baute 1820 zusĂ€tzlich einen Schrotgang eine ĂlmĂŒhle und ein zweites Wasserrad ein. 1847 wurde die MĂŒhle wegen Ăberschuldung verkauft. Es gab immer wieder Ărger mit den Wiesenbesitzern an der Ărtze, weil der MĂŒhlenteich in Munster zu hoch aufgestaut wurde. 1919 starb ein MĂŒller, als er mit seiner Jacke in die ZahnrĂ€der des MĂŒhlengetriebes geriet. Nach 1945 verschlammte die Ărtze durch die AbwĂ€sser des TruppenĂŒbungsplatzes so stark, dass der Betrieb eines Wasserrades nicht mehr möglich war und 1949 eingestellt wurde. Die SchrotmĂŒhle erhielt einen elektrischen Antrieb. 1968 wurde der MĂŒhlenteich vom angeschwemmten Schlamm befreit. Der vorgesehene Einbau einer Turbine scheiterte aber an den zu geringen Abflusswerten der Ărtze. 1975 erwarb die Stadt Munster die MĂŒhle und das wasserrechtlich genehmigte Staurecht. 1987/88 wurde eine Renovierung vorgenommen. Ein neues unterschlĂ€chtiges Wasserrad aus Holz wurde eingebaut, das 2011 durch ein Wasserrad aus Stahl ersetzt wurde. Dieses hat einen Durchmesser von 5 m, eine Schaufelbreite von 1 m und besitzt 48 Schaufeln. Die Drehzahl betrĂ€gt 3â25/min. Zwei funktionstĂŒchtige Mahlwerke (Schrot und Mehl) und ein Sichter sind zu besichtigen und werden an den Mahl- und Backtagen eingesetzt. Der Einsatz eines Stromgenerators ist wieder in Planung.
SĂŒltinger MĂŒhle
Auf dem GelĂ€nde des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-SĂŒd befand sich das Dorf SĂŒltingen. Im Rahmen der Erweiterung des Platzes musste es 1937 weichen. Aus SicherheitsgrĂŒnden wurden 1956 sĂ€mtliche GebĂ€ude, einschlieĂlich der Schule des Dorfes abgerissen. Als einziges GebĂ€ude blieb die âSĂŒltinger MĂŒhleâ erhalten, die bis 1900 durch ein Holzwasserrad angetrieben wurde. Bis zum Ersten Weltkrieg betrieb die Familie Winkelmann, deren Bauernhof 1381 erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde und seit 300 Jahren im Besitz der Familie war, die an der Ărtze gelegene WassermĂŒhle. 1934 wurde hier eine Wasserturbine eingebaut. 2008 wurde die heutige Wehranlage, mit einer Stauhöhe von 1,90 m erbaut und 2009 eine neue Wasserkraftanlage in Betrieb genommen. Das Wasserrad mit einem Durchmesser von 1,80 m und arbeitet mit ca. 11/min (Umdrehungen pro Minute). Der Wasserdurchfluss betrĂ€gt 225 l/s. Die Anlage leistet 4 kW, sie speist jĂ€hrlich ca. 8.700 kWh in das Stromnetz ein.
1998/99 wurde im Bereich der SĂŒltinger MĂŒhle eine flache Sohlgleite mit Umfluter erbaut, um den Fischen und anderen Wasserlebewesen eine Möglichkeit zu geben flussaufwĂ€rts zu ziehen. Die Sohlbreite betrĂ€gt 0,50 m und die Sohltiefe 0,25 m. Bei einem GefĂ€lle von 1 % betrĂ€gt der Wasserabfluss 0,25 mÂł/s.
MĂŒhle und Fischweg in MĂŒden
Es ist urkundlich nachgewiesen, dass schon 1438 an der Ărtze eine KornmĂŒhle stand, die durch Wasserkraft angetrieben wurde. 1465 erhielt der âOle MĂŒllerâ, Besitzer des MĂŒllerhofes MĂŒden Nr. 1, vom Herzog Wilhelm I. zu Braunschweig-LĂŒneburg das hoheitliche MĂŒhlenprivileg. Um 1621 wurde die GetreidemĂŒhle um eine, ebenfalls durch ein Wasserrad betriebene, SĂ€gemĂŒhle erweitert, die an das jenseitige Ufer der Ărtze verlegt wurde, an der noch das mehrstöckige MĂŒhlengebĂ€ude aus dem Jahre 1913 steht. Beim Bau dieses MĂŒhlengebĂ€udes wurde eine Francis-Schachtturbinen mit einer Leistung von 45 PS eingebaut, die die GetreidemĂŒhle antrieb. Diese Turbine existiert noch, ist aber wegen des hohen GerĂ€uschpegels nicht mehr in Betrieb. Auch die SĂ€gemĂŒhle erhielt eine Francisturbine mit einer Leistung von 7 kW. Die SĂ€gemĂŒhle wurde bis in die 1950er Jahre betrieben, die GetreidemĂŒhle war noch bis 1965 in Betrieb. Danach diente das alte MĂŒhlengebĂ€ude bis 1973 noch als LagergebĂ€ude. Von 1993 bis 1997 wurde das GebĂ€ude saniert, es beherbergt heute die Touristinformation, eine BĂŒcherei, ein Trauzimmer und AusstellungsrĂ€ume. Von den zwei in einem NebengebĂ€ude installierten Francis-Schachtturbinen ist die kleinere von 7 kW hute wieder in Betrieb und erzeugt ĂŒber einen Generator pro Tag ca. 100â130 kWh Strom. In erster Linie wird dieser zur Selbstversorgung des MĂŒhlengebĂ€udes genutzt. Der ĂŒberschĂŒssige Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
Um das Stauwehr an der MĂŒhle in MĂŒden wurde im Sommer 1995 ein Umlaufgerinne geschaffen, das die Aufwanderung in die oberhalb liegenden GewĂ€sserstrecken wieder ermöglicht.
Wehr in Wolthausen
Das Stauwehr in Wolthausen stellte bis August 2012 das letzte Hindernis fĂŒr die stromaufwĂ€rts ziehenden Fische und Kleintiere dar. Vom 16. Jahrhundert bis 1960 trieb hier die Ărtze das Wasserrad einer GetreidemĂŒhle an. Neben dem Wasserrad lĂ€uft eine Francis-Turbine mit Generator zur Stromerzeugung. Inzwischen ist eine Fischtreppe mit zehn Stufen, rund 1 m breit und etwa 17 m lang, mit einer Gesamtfallhöhe von 1,20 m, geeignet auch fĂŒr wirbellose Kriechtiere, angelegt worden. Die untere Wasserbehörde des Landkreises Celle hatte das Bauwerk Ende 2010 nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) genehmigt. Der Durchfluss betrĂ€gt 140 bis 300 l/s bei einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 1,16 m/s. Die Gesamtkosten betrugen etwa 35.000 Euro. BINGO!-Die Umweltlotterie des Norddeutschen Rundfunks fördert das Projekt in Höhe von 15.000 Euro.
Rieselwiesenwirtschaft
Bis in die 1950er Jahre wurden die Wiesen in der Talaue der Ărtze nach dem Prinzip des LĂŒneburger RĂŒckenbaus, auch Suderburger RĂŒckenbau genannt, bewĂ€ssert und durch die im Flusswasser gelösten Mineralien und organischen Substanzen gedĂŒngt.
Zur BewĂ€sserung der Bavener Rieselwiesen wurde in der Zeit von 1831 bis 1850 ein Kanal angelegt und 1854 in Betrieb genommen. Er begann bei MĂŒden mit einem Ausleitungswehr. Weitere Wehre verteilten das Kanalwasser in die Rieselwiesen. Der Kanal diente auch der Hochwasserableitung.
Ărtzekanal Wolthausen
Hinter Wolthausen verlĂ€uft die Ărtze in vielen starken MĂ€andern. Bei hohen NiederschlĂ€gen kam es dadurch auf den angrenzenden Wiesen und Weiden immer wieder zu Ăberschwemmungen. Die Heu- und Grummeternte konnte oft nicht eingefahren werden. Bereits um 1800 wollte ein Oberkommissar Meyer durch umfangreiche MaĂnahmen die Nutzung der Wiesen und Weiden verbessern. Amtsvogt von DĂŒring legte in seinem Bericht an die königliche Kammer Hannover den Plan einer entsprechenden Kanalisation, mit BewĂ€sserungsgrĂ€ben beiderseits der Ărtze und mehreren kleinen Staustufen vor. Zur AusfĂŒhrung kam dieser allerdings nicht. Am 25. November 1868 beantragten die Wiesenbesitzer eine Untersuchung ĂŒber mögliche EntwĂ€sserungsmöglichkeiten. Im November 1871 wurde der Antrag noch einmal wiederholt. Ein Umflutkanal zwecks besserem Hochwasserablauf war angedacht. Am 8. Februar 1872 wurde der Antrag vom königlich hannoverschen Amt in Celle genehmigt. Im gleichen Jahr wurde noch mit dem Bau des Kanals begonnen. Mit einer LĂ€nge von 2.160 m ĂŒberbrĂŒckt er eine FlusslĂ€nge von rund 6.500 m. Die von der Regulierung betroffene FlĂ€che umfasst rund 108 ha. Zur Regulierung des Ărtzewassers wurde, unmittelbar sĂŒdlich von Wolthusen, ein Wehr von insgesamt 4,88 m lichter Weite errichtet. Zwei KanalbrĂŒcken erschlossen die hinter dem Kanal liegenden Wiesen und Weiden. Vor der EinmĂŒndung des Kanals in die Ărtze wurde ein hölzernes Ăberfallwehr von 16 m Breite errichtet. Dieses sollte SchĂ€digungen infolge des Höhenunterschiedes von Kanal und Ărtze und einen möglichen Sandeintrag in die Ărtze verhindern. Zum Anstauen des Wassers fĂŒr BewĂ€sserungszwecke wurde am 17. April 1896, 10 m vor dem ersten Wehr bei Wolthausen, noch ein Graben als Zuleiter errichtet. Am 15. Mai 1896 wurde die âFreie Ărtze-Kanal-Genossenschaftâ mit Sitz in Wolthausen gegrĂŒndet. Das Statut enthielt als Zweck der Vereinigung die Regelung der BewĂ€sserungsmaĂnahmen, die Unterhaltung der Anlagen und die Finanzierung der Unterhaltung. In den 1920er Jahren glaubte man, nach vielen trockenen Sommern, den Kanal nicht mehr zu benötigen. Die Kosten einer notwendigen Wehrerneuerung wollte man einsparen und schĂŒttete den Kanal zu. Nach einem Hochwasser mit Ăberschwemmungen wurde er aber sofort wieder durchgestochen. Am 16. Januar 1963 wurde endgĂŒltig beschlossen die BewĂ€sserung einzustellen. Das baufĂ€llige Wehr wurde aber 1964 noch einmal instand gesetzt. Die Genossenschaft wurde 1974 aufgelöst. Am 30. Januar 1975 wurde die Löschung des Rechts auf Ab- und Einleitung von Wasser der Ărtze gestellt. Das Staurecht blieb aber erhalten. SĂ€mtliche Rechte und die Unterhaltungspflichten gingen auf den Unterhaltungsverband Ărtze ĂŒber.cite-ref-8[8]
FlöĂerei
Geschichte
Die FlöĂerei auf der Ărtze setzte wahrscheinlich im 17. Jahrhundert ein. Am 28. Februar 1677 untersuchte der fĂŒrstliche FloĂmeister Johann Bastian Erhardt den Fluss auf eine mögliche FlöĂbarkeit fĂŒr Holz aus den Waldgebieten Hassel, LĂŒĂ und Kalbsloh. Er gab dem âHochedelgestrengen, Hochgebietenden Herrn Oberförster zu Wahrenholzâ folgenden Bericht:
âDie Ărtze ist ein guth und schnell Wasser, welchen mehrenteils auf beiden Seiten hohe Ufer, daĂ darauf fĂŒglich, sowoll langk als kurz Holtz bis Stedden, wo selbst die Ărtze in die Aller schieĂt, geflöĂt werden kann.â
â
FloĂmeister Johann Bastian Erhardt
Dieses Gutachten fĂŒhrte dazu, den FlöĂereibetrieb auf der Ărtze einzurichten.
Die FlöĂerei auf der Ărtze bekam im 19. Jahrhundert eine groĂe Bedeutung fĂŒr die Region. Die FloĂfahrten nahmen von rund 600 im Jahr 1868 bis auf 1946 im Jahr 1874 zu, was den wirtschaftlichen Aufschwung der GrĂŒnderjahre widerspiegelt. Der GebĂ€ude- und Schiffbau in Bremen, Bremerhaven und den Wesermarschen erzeugte die Nachfrage, das Angebot dagegen die im Zuge der Allmendeteilung Mitte des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz und auf Realgemeinden ĂŒbergegangenen groĂen AltholzflĂ€chen. Ab 1877 ging die Anzahl der FlöĂe auf der Ărtze rapide zurĂŒck, zumal der Unterlauf versandete und zu seicht wurde. Ab 1912 kam die FlöĂerei zum Erliegen. Die 1910 gebaute Kleinbahn Celle-Soltau, Celle-Munster wurde zur Konkurrenz wie auch befestigte StraĂen und neue SĂ€gewerke in unmittelbarer WaldnĂ€he.
| Jahr | Anzahl FlöĂe | | Jahr | Anzahl FlöĂe | | Jahr | Anzahl FlöĂe | | Jahr | Anzahl FlöĂe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1869 | 1592 | | | | | | | | | |
| 1870 | 1262 | | 1880 | 546 | | 1890 | 182 | | 1900 | 160 |
| 1871 | 1446 | | 1881 | 522 | | 1891 | 220 | | 1901 | 135 |
| 1872 | 1733 | | 1882 | 371 | | 1892 | n. E. | | 1902 | 134 |
| 1873 | 1788 | | 1883 | 350 | | 1893 | 148 | | 1903 | 123 |
| 1874 | 1946 | | 1884 | 286 | | 1894 | 139 | | 1904 | 0 51 |
| 1875 | 1476 | | 1885 | 211 | | 1895 | 145 | | 1905 | 0 70 |
| 1876 | 1130 | | 1886 | 257 | | 1896 | 206 | | 1906 | 0 61 |
| 1877 | 0 695 | | 1887 | 207 | | 1897 | 216 | | 1907 | 0 17 |
| 1878 | 0 583 | | 1888 | 255 | | 1898 | 186 | | 1908 | 0 31 |
| 1879 | 0 611 | | 1889 | 232 | | 1899 | 201 | | 1909 | 0 22 |
| | | | | | | | | | 1910 | 0 14 |
Technik
Die Ărtze war aufgrund des wasserspeichernden sandigen Untergrundes von der WietzemĂŒndung bei MĂŒden bis zur Aller ganzjĂ€hrig mit FlöĂen befahrbar. Diese 36 Flusskilometer konnten gebundene FlöĂe an einem Tag zurĂŒcklegen. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts gab es auf der Strecke von MĂŒden bis Oldendorf elf Bindestellen, an denen das mit Pferdefuhrwerken gebrachte Holz zu einem FloĂ zusammengebunden wurde. An der Aller wurden die Hölzer zu noch gröĂeren FlöĂen eingebunden und zum Umschlagplatz in Bremen geflöĂt. Von dort wurde das Holz auch nach England, Holland, Frankreich oder Spanien verschifft.
Die FlöĂe waren 23 Meter lang und drei Meter breit. Eine Besonderheit waren vorne angebrachte runde WeidenbĂŒgel, sogenannte Handregels, an denen sich der FlöĂer notfalls festhalten konnte. Eine Schiebestange (Schufstaken, Schufboom) zum Manövrieren wurde an einem Quergriff gegen die linke Schulter gepresst. Sie war vorne mit einer Spitze und einem Haken aus Eisen versehen.
Paddeln auf der Ărtze
Die Ărtze hat eine hohe Bedeutung fĂŒr den Naturschutz. Durch den Bootsbetrieb auf der Ărtze kommt es zu Konflikten mit den Naturschutzgruppen und dem Angelsport; insbesondere durch Störung der Tierwelt, SchĂ€digung der Ufervegetation und durch negative VerĂ€nderungen der GewĂ€ssersohle. Als Kompromisslösung ist nur in der Zeit vom 16. Mai bis 14. Oktober, von 9 â 18 Uhr auf der Ărtze das Paddeln eingeschrĂ€nkt zugelassen. Erlaubt sind ausschlieĂlich gekennzeichnete Paddelboote (Kajak, Canadier, Kanu), von maximal 6 m LĂ€nge und 1 m Breite.cite-ref-9[9] Die Ărtze darf, bei ausreichendem Wasserstand (Pegelanzeige ist zu beachten), ab der MĂŒhle in MĂŒden bachabwĂ€rts genutzt werden. Ein- und Ausstiegsstellen sind in MĂŒden, Baven, Hermannsburg, Oldendorf, Eversen, Wolthausen und Winsen.cite-ref-10[10]
Etymologie
In den ersten schriftlichen Belegen wird der Fluss âin Ursenamâ, âin ascensu Ursenâ (786, FĂ€lschung 12. Jh.) und âby der Ortzeneâ (1384) genannt.
Louis Harms schreibt in seinem Buch Goldene Ăpfel in silbernen Schalen, Band 1 von 1865, der Name Ărtze wĂŒrde sich vom altdeutschen Wort Horz (âPferdâ) ableiten, weil die Ărtze liefe und sprĂ€nge wie ein Pferd, und weil frĂŒher viele Pferde an ihrem Ufer weideten. Diese Etymologie ist aber wahrscheinlich nicht richtig.
Albrecht Greule vermutet, dass sich der Name vom urgermanischen *ursa- mit der Bedeutung âFlussâ ableitet.cite-ref-11[11]
Rezeption in der Literatur
Der Heimatdichter Hermann Löns widmete der Ărtze ein Kapitel mit mehreren Seiten. Er schrieb unter anderem:
âAn den Ufern der Ărtze. Viele FlĂŒsse und FlĂŒsschen hat die LĂŒneburger Heide; ihr echtester HeidefluĂ aber ist die Ărtze. Sie hat als Heidjerin keine Sehnsucht nach anderen LĂ€ndern; in der Heide kommt sie auf die Welt, in der Heide will sie enden. Sie ist so bescheiden, so klug und so still, wie ein richtiges Heidjerkind; es wĂ€re ihr ein Leichtes, wenn sie ihren eigenen Weg ginge bis zum Meere, denn selbst in den trockensten Sommern hat sie Wasser genug, die FlĂŒsschen und BĂ€che aus den Mooren, die Schmarbeck und Sotriet, Lutter und Wittbeck, Wietze und Brunau, lassen sie nicht verdursten. Aber ihr liegt nichts an der weiten Welt.â
â
Hermann Löns
:
Mein braunes Buch â Heidbilder (1909)
Literatur
âą JĂŒrgen Delfs: Die FlöĂerei auf Ise, Aller und Ărtze, Gifhorn 1995, ISBN 3-929632-24-1
Weblinks
Commons
: Ărtze
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Karte auf OpenStreetMap
âą Fluss-Wald-Erlebnispfad an der Ărtze
Einzelnachweise
cite-note-11. Topogr. Karte Landesverm. Nieders., Bundesamt f. Kartogr. 2008, 1:50.000
cite-note-22. Angabe im GewĂ€sserkundlichen Jahrbuch fĂŒr Pegel FeuerschĂŒtzenborstel: 738 kmÂČ; Einzugsgebiet unterhalb, gemessen in TK50: 21 kmÂČ; Summenwert 759 kmÂČ ist wegen teils unklar verlaufender Wasserscheide in ebenen Bereichen gerundet angegeben
cite-note-de-ni-gkjb-15185-33. Deutsches GewĂ€sserkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2015. NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, S. 185, abgerufen am 7. MĂ€rz 2021 (PDF, deutsch, 6395 kB).
cite-note-44. Pegelwert FeuerschĂŒtzenborstel, vermehrt um den Gebietsabfluss des Resteinzugsgebietes (21 kmÂČ), ermittelt fĂŒr das maĂgebliche Zwischeneinzugsgebiet der Pegel Celle, Wathlingen, Aligse, FeuerschĂŒtzenborstel, Wieckenberg und Marklendorf (4,2 l/s kmÂČ).
cite-note-55. â Tal der Kleinen Ărtze mit Ăbersichtskarte. In: Naturschutzgebiete. NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-66. â Teileinzugsgebiet Ărtze-Nord. In: GewĂ€ssergĂŒtekarten (Regionalspezifisch). NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-77. â Teileinzugsgebiet Ărtze-SĂŒd. In: GewĂ€ssergĂŒtekarten (Regionalspezifisch). NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-88. â Der Ărtzekanal Wolthausen. (PDF; 283 KB) In: kleks.app. Kulturlandschafts-Wiki, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 6. Juni 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/api.kleks-online.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-99. â Verordnung des Landkreises Celle zum Schutze von HeidebĂ€chen vom 18.03.2005. In: Landkreis Celle (Hrsg.): Amtsblatt fĂŒr den Landkreis Celle. Band 35, Nr. 9. Celle 14. April 2005, S. 64â68 (landkreis-celle.de [PDF; 1,2 MB]).
cite-note-1010. â Landkreis Celle (Hrsg.): Befahrensregelung von FlieĂgewĂ€ssern im Landkreis Celle. GemÀà Verordnung des Landkreises Celle zum Schutze von HeidebĂ€chen vom 18.03.2005. (landkreis-celle.de [PDF; 2,8 MB]).
cite-note-1111. â Albrecht Greule: Deutsches GewĂ€ssernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 387, âĂrtzeâ (Auszug in der Google-Buchsuche).