Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Örtze
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die Örtze ist ein Fluss in Niedersachsen, der auf dem TruppenĂŒbungsplatz Munster Nord in der Großen Heide (Bundesforst Raubkammer) entspringt und nach 62 Kilometern sĂŒdöstlich von Winsen in die Aller mĂŒndet. Sie ist mit einer WasserfĂŒhrung von gut 6 mÂł/s deren grĂ¶ĂŸter rechter Nebenfluss.

Contents

‱ Geografie
‱ Ursprung
‱ Verlauf
‱ Hydrologie
‱ Geschichte
‱ Technik
‱ Etymologie
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geografie

Ursprung

Die Örtze folgt im Wesentlichen einem breiten Urstromtal, das durch Schmelzwasser aus dem saaleeiszeitlichen Inlandeis vor etwa 150.000 Jahren 20 bis 50 Meter tief in die welligen HochflĂ€chen der sĂŒdlichen LĂŒneburger Heide eingeschnitten wurde. Der Eisrand deckte sich annĂ€hernd mit dem nordöstlichen Rand des Örtze-Einzugsgebiets. Die obere Örtze hat in die SanderflĂ€chen und den etwa vier Kilometer breiten ebenen Talboden des geradlinigen Urstromtals ein eigenes, wesentlich kleineres Tal eingeschnitten.

Das Ursprungsgebiet der Örtze liegt mit mehreren QuellsĂŒmpfen auf dem GelĂ€nde des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-Nord. Um TrĂŒbstoffe und Sedimente abzufangen, die bei Starkregen von den vegetationsarmen PanzerĂŒbungsflĂ€chen abgeschwemmt werden, wurden an der Örtze die vier hintereinander liegenden Munoseen angelegt. ZusĂ€tzlich wurde an der Ilster, dem eigentlichen Hauptquellfluss der Örtze, ein weiterer Stauteich angelegt. Die Örtze entwĂ€ssert als grĂ¶ĂŸter Fluss der SĂŒdheide deren Mittelteil, zwischen der etwas lĂ€ngeren Böhme im Westen und der Ise im Osten, und hat ein relativ starkes GefĂ€lle. In Flussmitte des Unterlaufs betrĂ€gt die Strömung etwa 0,71 Meter pro Sekunde, die Wassertiefe 50 cm bis zwei Meter. Es handelt sich um einen so genannten sommerkalten Heidebach.

Verlauf

Die Örtze fließt in ihrem ursprĂŒnglichen naturnah belassenen Flussbett in sĂŒdlicher Richtung zunĂ€chst an Breloh, einem Ortsteil der Stadt Munster vorbei und danach direkt durch die Stadt Munster (bedeutendster MilitĂ€rstandort Norddeutschlands) hindurch. Hier wurde der Fluss bereits im 17. Jahrhundert gestaut, um eine GetreidemĂŒhle zu betreiben. Westlich der Ortschaft Dethlingen quert sie die Bundesstraße 71 und fließt dann weiter am Ostrand des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-SĂŒd bis nach Kreutzen, einem weiteren Ortsteil von Munster. Der Fluss mĂ€andert hier in dem MilitĂ€rbereich in seinem ursprĂŒnglichen naturnah belassenen Bett durch teils sumpfiges MoorgelĂ€nde und BruchwĂ€lder. SĂŒdwestlich von Kreutzen fließt von links die Kleine Örtze zu, die nördlich von Oerrel entspringt. Deren Oberlauf fungierte vor seiner Renaturierung als EntwĂ€sserungsgraben fĂŒr das einstige inzwischen aber aufgeforstete Hochmoor. Das schmale Tal wurde 1993 beinahe auf einer gesamten LĂ€nge zum Naturschutzgebiet erklĂ€rt.cite-ref-5[5] In sĂŒdlicher Richtung weiter kommt die Örtze nach Poitzen und MĂŒden. Im Norden von MĂŒden fließt der Landwehrbach dazu, der durch den Zusammenfluss von der Sothrieth und der Schmarbeck entstand. An diesem Fluss liegt der Ortsteil Schmarbeck und die Gemeinde Faßberg mit ihrem Fliegerhorst. Am Oberlauf der Sothrieth liegen beidseits zahlreiche frĂŒhere Kieselgur-Gruben. Im SĂŒdwesten von MĂŒden mĂŒndet von rechts die Wietze ein, die dem Heideort Wietzendorf ihren Namen gab. Die Wietze ist ihr grĂ¶ĂŸter Nebenfluss. Sie entspringt zwischen Soltau und Munster, und mit der Aue, ihrem wiederum grĂ¶ĂŸten Nebenbach, ĂŒbertrifft sie die Örtze um gut fĂŒnf Kilometer an LĂ€nge.

An den ursprĂŒnglichen Rieselwiesen vorbei fließt sie nach Baven, wo von rechts die Brunau einmĂŒndet und weiter nach Hermannsburg (bekannt geworden durch die Hermannsburger Mission). Im Norden von Hermannsburg kommt von links der Weesener Bach dazu. Die Örtze fließt dann in sĂŒdlicher Richtung weiter nach Oldendorf und Eversen. Vor Eversen mĂŒndet von rechts der MĂŒhlenbach ein, der aus SĂŒlze kommt. In diesem Ort wurde vom 14. bis 19. Jahrhundert die SĂŒlzer Saline betrieben. Im weiteren Verlauf kommt die Örtze nach Wolthausen. Hier versperrt ein MĂŒhlenwehr den Flusslauf. In Wolthausen quert der Fluss die Bundesstraße 3. Hinter Wolthausen zweigt nach rechts der Örtzekanal ab. Im Osten von Winsen (Aller) mĂŒndet die Örtze in die Aller.

NebenflĂŒsse

→

Hauptartikel

:

Liste der ZuflĂŒsse der Aller

Diagramm der grĂ¶ĂŸten ZuflĂŒsse

Hydrologie

Da die Örtze von Ausbaumaßnahmen weitgehend verschont geblieben ist, blieb hier ein naturnaher Lebensraum erhalten. Die WasserqualitĂ€t hat durchgehend die GewĂ€ssergĂŒteklasse II: mĂ€ĂŸig belastet (betamesosaprob).cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Schwarzerlen, Kiefern und Fichten am Ufer sorgen fĂŒr Schatten. Dadurch bleibt das Wasser im Sommer kĂŒhl und der Sauerstoffgehalt hoch. Die Örtze ist relativ nĂ€hrstoffarm, sie hat eine geringe Belastung durch Nitrate und Schwermetalle. Ihr Lauf ist teilweise mĂ€andrierend und strukturreich und bietet mit einzelnen Steilufern, Vertiefungen, Kies- und SandbĂ€nken Verstecke und Laichmöglichkeiten.

Die geklĂ€rten AbwĂ€sser der ZentralklĂ€ranlagen von Munster, Hermannsburg und Eversen werden direkt in die Örtze geleitet. Die Anlagen von Wietzendorf und Faßberg leiten diese indirekt ĂŒber die Wietze beziehungsweise den Landwehrbach zur Örtze. Das Faßberger KlĂ€rwerk erhĂ€lt zusĂ€tzlich ĂŒber eine Druckrohrleitung die AbwĂ€sser der Gemeinde UnterlĂŒĂŸ.

Fauna und Flora

Im Ober- und Mittellauf des Flusses findet man das WechselblĂŒtige Tausendblatt (Myriophyllum alterniflorum) das in Niedersachsen auf der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten als „stark gefĂ€hrdet“ (GefĂ€hrdungskategorie 2) gefĂŒhrt wird. Außerdem findet man den Schild-Wasserhahnenfuß (Ranunculus peltatus) und den Haken-Wasserstern (Callitriche hamulata). Im Mittellauf ist der Flutende Wasserhahnenfuß (Ranunculus fluitans) und der Einfache Igelkolben (Sparganium emersum) verbreitet.

In den Feuchtwiesen des Flusstales haben sich teilweise seltene Pflanzenarten erhalten. Man findet hier zum Beispiel noch das BreitblĂ€ttrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis), Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata), Kleines Zweiblatt oder Herz-Zweiblatt (Listera cordata), Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe), Wald-LĂ€usekraut (Pedicularis sylvatica) und Sumpfdotterblumen (Caltha palustris). Alles geschĂŒtzte Pflanzen nach der Bundesartenschutzverordnung. Auf der Roten Listen sind diese als „gefĂ€hrdet“ oder zum Teil „stark gefĂ€hrdet“ eingestuft. Weiter wachsen hier unter anderem Schlangenknöterich (Bistorta officinalis), Kuckucks-Lichtnelken (Lychnis flos-cuculi), Scharfer, Kriechender und Brennender Hahnenfuß (Ranunculus), Quell-Sternmiere (Stellaria alsine), Ehrenpreis (Veronica), Gundermann (Glechoma hederacea), Kriechenden GĂŒnsel (Ajuga reptans), Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) und Kahler Frauenmantel (Alchemilla glabra). Verschiedene Seggen-Arten, wie Sumpfsegge (Carex acutiformis), Schlank-Segge (Carex acuta), Wiesensegge (Carex nigra), Walzensegge (Carex elongata) und Schnabelsegge (Carex rostrata) haben sich angesiedelt. Am Ufer blĂŒht die gelbe Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus).

An Fischen und Tieren sind vorhanden: Aal (Anguilla anguilla) und Aalraupe oder Quappe (Lota lota), Äsche (Thymallus thymallus), Bachforelle (Salmo trutta forma fario), Bachneunauge (Lampreta planeri), Brachsen oder Blei (Abramis brama), Elritze (Phoxinus phoxinus), Flussbarsch (Perca fluviatilis), GrĂŒndling oder Greßling (Gobio gobio), Hecht (Esox lucius), MĂŒhlkoppe oder Groppe (Cottus gobio), Plötze oder Rotauge (Leuciscus rutilus), Rotfeder (Scardinius erytrophthalmus) und der Steinbeißer (Contis taenia).

Der gefĂ€hrdete und schĂŒtzenswerte Fischotter hat hier einen der Verbreitungsschwerpunkte in Niedersachsen. Der Eisvogel lebt hier. Der Wachtelkönig hĂ€lt sich zeitweise in den extensiv genutzten Brachwiesen im Flusstal auf. Auf den nicht bewirtschafteten naturbelassenen FeuchtwiesenflĂ€chen findet man die Zwergmaus (Micromys minutus). Dem Weißstorch (Ciconia ciconia) dient das GrĂŒnland als Nahrungshabitat. Der Amerikanische Flusskrebs (Kamberkrebs) breitet sich in der Örtze stark aus. Durch die von ihm eingeschleppte Krebspest, gegen die er selbst immun ist, verdrĂ€ngt er die ursprĂŒngliche Krebsfauna. Der EuropĂ€ische Flusskrebs (Astacus astacus) ist aber seit einigen Jahren in kleinen StĂŒckzahlen wieder heimisch.

An fließgewĂ€ssertypische Libellenarten kommen die BlauflĂŒgel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltoni), die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus), die GrĂŒne Keiljungfer (Ophiogomphus serpentinus/cecilia) und die Kleine Binsenjungfer (Lestes virens) vor.

Der Biber (Castor fiber) hat sich an der Örtze angesiedelt. Im FrĂŒhjahr 2016 wurden erstmals Fraßspuren an einigen Weiden am Ufer des Flusses gefunden. Inzwischen wurde eine Biberburg an einem Teich nahe der Örtze entdeckt. Er besiedelt mittlerweile die Örtze von der MĂŒndung in Wolthausen bis zur Landkreisgrenze bei Poitzen.

WassermĂŒhlen, Wehre und Fischwege

Seit 1766 ist in der Örtze der Lachsfang nachgewiesen. 1935 wurden hier die letzten Lachse gefangen. Seit 1982 wird mit neuem Lachsbesatz eine Wiederansiedlung versucht. Durch Stauwehre wird aber die notwendige ungestörte Wanderung von Kleintieren und Fischen bachaufwĂ€rts unterbrochen und verhindert. Die Laichwanderungen der Bachforellen und Lachse wird dadurch auch unterbunden.

WassermĂŒhle Munster

Im Zentrum der Stadt Munster liegt die WassermĂŒhle, die erstmals 1556 erwĂ€hnt wurde. Vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts erhielt sie ein unterschlĂ€chtiges Wasserrad mit einem Kropfgerinne, sowie einen Mahlgang. Als erster MĂŒller ist namentlich ein Hans Poitzmann bekannt. Ab 1784 fĂŒhrte ein Peter Gerdau die MĂŒhle weiter, die er 1820 an seinen Sohn ĂŒbergab. Dieser baute 1820 zusĂ€tzlich einen Schrotgang eine ÖlmĂŒhle und ein zweites Wasserrad ein. 1847 wurde die MĂŒhle wegen Überschuldung verkauft. Es gab immer wieder Ärger mit den Wiesenbesitzern an der Örtze, weil der MĂŒhlenteich in Munster zu hoch aufgestaut wurde. 1919 starb ein MĂŒller, als er mit seiner Jacke in die ZahnrĂ€der des MĂŒhlengetriebes geriet. Nach 1945 verschlammte die Örtze durch die AbwĂ€sser des TruppenĂŒbungsplatzes so stark, dass der Betrieb eines Wasserrades nicht mehr möglich war und 1949 eingestellt wurde. Die SchrotmĂŒhle erhielt einen elektrischen Antrieb. 1968 wurde der MĂŒhlenteich vom angeschwemmten Schlamm befreit. Der vorgesehene Einbau einer Turbine scheiterte aber an den zu geringen Abflusswerten der Örtze. 1975 erwarb die Stadt Munster die MĂŒhle und das wasserrechtlich genehmigte Staurecht. 1987/88 wurde eine Renovierung vorgenommen. Ein neues unterschlĂ€chtiges Wasserrad aus Holz wurde eingebaut, das 2011 durch ein Wasserrad aus Stahl ersetzt wurde. Dieses hat einen Durchmesser von 5 m, eine Schaufelbreite von 1 m und besitzt 48 Schaufeln. Die Drehzahl betrĂ€gt 3–25/min. Zwei funktionstĂŒchtige Mahlwerke (Schrot und Mehl) und ein Sichter sind zu besichtigen und werden an den Mahl- und Backtagen eingesetzt. Der Einsatz eines Stromgenerators ist wieder in Planung.

SĂŒltinger MĂŒhle

Auf dem GelĂ€nde des TruppenĂŒbungsplatzes Munster-SĂŒd befand sich das Dorf SĂŒltingen. Im Rahmen der Erweiterung des Platzes musste es 1937 weichen. Aus SicherheitsgrĂŒnden wurden 1956 sĂ€mtliche GebĂ€ude, einschließlich der Schule des Dorfes abgerissen. Als einziges GebĂ€ude blieb die “SĂŒltinger MĂŒhle” erhalten, die bis 1900 durch ein Holzwasserrad angetrieben wurde. Bis zum Ersten Weltkrieg betrieb die Familie Winkelmann, deren Bauernhof 1381 erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde und seit 300 Jahren im Besitz der Familie war, die an der Örtze gelegene WassermĂŒhle. 1934 wurde hier eine Wasserturbine eingebaut. 2008 wurde die heutige Wehranlage, mit einer Stauhöhe von 1,90 m erbaut und 2009 eine neue Wasserkraftanlage in Betrieb genommen. Das Wasserrad mit einem Durchmesser von 1,80 m und arbeitet mit ca. 11/min (Umdrehungen pro Minute). Der Wasserdurchfluss betrĂ€gt 225 l/s. Die Anlage leistet 4 kW, sie speist jĂ€hrlich ca. 8.700 kWh in das Stromnetz ein.

1998/99 wurde im Bereich der SĂŒltinger MĂŒhle eine flache Sohlgleite mit Umfluter erbaut, um den Fischen und anderen Wasserlebewesen eine Möglichkeit zu geben flussaufwĂ€rts zu ziehen. Die Sohlbreite betrĂ€gt 0,50 m und die Sohltiefe 0,25 m. Bei einem GefĂ€lle von 1 % betrĂ€gt der Wasserabfluss 0,25 mÂł/s.

MĂŒhle und Fischweg in MĂŒden

Es ist urkundlich nachgewiesen, dass schon 1438 an der Örtze eine KornmĂŒhle stand, die durch Wasserkraft angetrieben wurde. 1465 erhielt der „Ole MĂŒller“, Besitzer des MĂŒllerhofes MĂŒden Nr. 1, vom Herzog Wilhelm I. zu Braunschweig-LĂŒneburg das hoheitliche MĂŒhlenprivileg. Um 1621 wurde die GetreidemĂŒhle um eine, ebenfalls durch ein Wasserrad betriebene, SĂ€gemĂŒhle erweitert, die an das jenseitige Ufer der Örtze verlegt wurde, an der noch das mehrstöckige MĂŒhlengebĂ€ude aus dem Jahre 1913 steht. Beim Bau dieses MĂŒhlengebĂ€udes wurde eine Francis-Schachtturbinen mit einer Leistung von 45 PS eingebaut, die die GetreidemĂŒhle antrieb. Diese Turbine existiert noch, ist aber wegen des hohen GerĂ€uschpegels nicht mehr in Betrieb. Auch die SĂ€gemĂŒhle erhielt eine Francisturbine mit einer Leistung von 7 kW. Die SĂ€gemĂŒhle wurde bis in die 1950er Jahre betrieben, die GetreidemĂŒhle war noch bis 1965 in Betrieb. Danach diente das alte MĂŒhlengebĂ€ude bis 1973 noch als LagergebĂ€ude. Von 1993 bis 1997 wurde das GebĂ€ude saniert, es beherbergt heute die Touristinformation, eine BĂŒcherei, ein Trauzimmer und AusstellungsrĂ€ume. Von den zwei in einem NebengebĂ€ude installierten Francis-Schachtturbinen ist die kleinere von 7 kW hute wieder in Betrieb und erzeugt ĂŒber einen Generator pro Tag ca. 100–130 kWh Strom. In erster Linie wird dieser zur Selbstversorgung des MĂŒhlengebĂ€udes genutzt. Der ĂŒberschĂŒssige Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Um das Stauwehr an der MĂŒhle in MĂŒden wurde im Sommer 1995 ein Umlaufgerinne geschaffen, das die Aufwanderung in die oberhalb liegenden GewĂ€sserstrecken wieder ermöglicht.

Wehr in Wolthausen

Das Stauwehr in Wolthausen stellte bis August 2012 das letzte Hindernis fĂŒr die stromaufwĂ€rts ziehenden Fische und Kleintiere dar. Vom 16. Jahrhundert bis 1960 trieb hier die Örtze das Wasserrad einer GetreidemĂŒhle an. Neben dem Wasserrad lĂ€uft eine Francis-Turbine mit Generator zur Stromerzeugung. Inzwischen ist eine Fischtreppe mit zehn Stufen, rund 1 m breit und etwa 17 m lang, mit einer Gesamtfallhöhe von 1,20 m, geeignet auch fĂŒr wirbellose Kriechtiere, angelegt worden. Die untere Wasserbehörde des Landkreises Celle hatte das Bauwerk Ende 2010 nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) genehmigt. Der Durchfluss betrĂ€gt 140 bis 300 l/s bei einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 1,16 m/s. Die Gesamtkosten betrugen etwa 35.000 Euro. BINGO!-Die Umweltlotterie des Norddeutschen Rundfunks fördert das Projekt in Höhe von 15.000 Euro.

Rieselwiesenwirtschaft

Bis in die 1950er Jahre wurden die Wiesen in der Talaue der Örtze nach dem Prinzip des LĂŒneburger RĂŒckenbaus, auch Suderburger RĂŒckenbau genannt, bewĂ€ssert und durch die im Flusswasser gelösten Mineralien und organischen Substanzen gedĂŒngt.

Zur BewĂ€sserung der Bavener Rieselwiesen wurde in der Zeit von 1831 bis 1850 ein Kanal angelegt und 1854 in Betrieb genommen. Er begann bei MĂŒden mit einem Ausleitungswehr. Weitere Wehre verteilten das Kanalwasser in die Rieselwiesen. Der Kanal diente auch der Hochwasserableitung.

Örtzekanal Wolthausen

Hinter Wolthausen verlĂ€uft die Örtze in vielen starken MĂ€andern. Bei hohen NiederschlĂ€gen kam es dadurch auf den angrenzenden Wiesen und Weiden immer wieder zu Überschwemmungen. Die Heu- und Grummeternte konnte oft nicht eingefahren werden. Bereits um 1800 wollte ein Oberkommissar Meyer durch umfangreiche Maßnahmen die Nutzung der Wiesen und Weiden verbessern. Amtsvogt von DĂŒring legte in seinem Bericht an die königliche Kammer Hannover den Plan einer entsprechenden Kanalisation, mit BewĂ€sserungsgrĂ€ben beiderseits der Örtze und mehreren kleinen Staustufen vor. Zur AusfĂŒhrung kam dieser allerdings nicht. Am 25. November 1868 beantragten die Wiesenbesitzer eine Untersuchung ĂŒber mögliche EntwĂ€sserungsmöglichkeiten. Im November 1871 wurde der Antrag noch einmal wiederholt. Ein Umflutkanal zwecks besserem Hochwasserablauf war angedacht. Am 8. Februar 1872 wurde der Antrag vom königlich hannoverschen Amt in Celle genehmigt. Im gleichen Jahr wurde noch mit dem Bau des Kanals begonnen. Mit einer LĂ€nge von 2.160 m ĂŒberbrĂŒckt er eine FlusslĂ€nge von rund 6.500 m. Die von der Regulierung betroffene FlĂ€che umfasst rund 108 ha. Zur Regulierung des Örtzewassers wurde, unmittelbar sĂŒdlich von Wolthusen, ein Wehr von insgesamt 4,88 m lichter Weite errichtet. Zwei KanalbrĂŒcken erschlossen die hinter dem Kanal liegenden Wiesen und Weiden. Vor der EinmĂŒndung des Kanals in die Örtze wurde ein hölzernes Überfallwehr von 16 m Breite errichtet. Dieses sollte SchĂ€digungen infolge des Höhenunterschiedes von Kanal und Örtze und einen möglichen Sandeintrag in die Örtze verhindern. Zum Anstauen des Wassers fĂŒr BewĂ€sserungszwecke wurde am 17. April 1896, 10 m vor dem ersten Wehr bei Wolthausen, noch ein Graben als Zuleiter errichtet. Am 15. Mai 1896 wurde die „Freie Örtze-Kanal-Genossenschaft“ mit Sitz in Wolthausen gegrĂŒndet. Das Statut enthielt als Zweck der Vereinigung die Regelung der BewĂ€sserungsmaßnahmen, die Unterhaltung der Anlagen und die Finanzierung der Unterhaltung. In den 1920er Jahren glaubte man, nach vielen trockenen Sommern, den Kanal nicht mehr zu benötigen. Die Kosten einer notwendigen Wehrerneuerung wollte man einsparen und schĂŒttete den Kanal zu. Nach einem Hochwasser mit Überschwemmungen wurde er aber sofort wieder durchgestochen. Am 16. Januar 1963 wurde endgĂŒltig beschlossen die BewĂ€sserung einzustellen. Das baufĂ€llige Wehr wurde aber 1964 noch einmal instand gesetzt. Die Genossenschaft wurde 1974 aufgelöst. Am 30. Januar 1975 wurde die Löschung des Rechts auf Ab- und Einleitung von Wasser der Örtze gestellt. Das Staurecht blieb aber erhalten. SĂ€mtliche Rechte und die Unterhaltungspflichten gingen auf den Unterhaltungsverband Örtze ĂŒber.cite-ref-8[8]

FlĂ¶ĂŸerei

Geschichte

Die FlĂ¶ĂŸerei auf der Örtze setzte wahrscheinlich im 17. Jahrhundert ein. Am 28. Februar 1677 untersuchte der fĂŒrstliche Floßmeister Johann Bastian Erhardt den Fluss auf eine mögliche FlĂ¶ĂŸbarkeit fĂŒr Holz aus den Waldgebieten Hassel, LĂŒĂŸ und Kalbsloh. Er gab dem „Hochedelgestrengen, Hochgebietenden Herrn Oberförster zu Wahrenholz“ folgenden Bericht:

„Die Örtze ist ein guth und schnell Wasser, welchen mehrenteils auf beiden Seiten hohe Ufer, daß darauf fĂŒglich, sowoll langk als kurz Holtz bis Stedden, wo selbst die Örtze in die Aller schießt, geflĂ¶ĂŸt werden kann.“

–

Floßmeister Johann Bastian Erhardt

Dieses Gutachten fĂŒhrte dazu, den FlĂ¶ĂŸereibetrieb auf der Örtze einzurichten.

Die FlĂ¶ĂŸerei auf der Örtze bekam im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung fĂŒr die Region. Die Floßfahrten nahmen von rund 600 im Jahr 1868 bis auf 1946 im Jahr 1874 zu, was den wirtschaftlichen Aufschwung der GrĂŒnderjahre widerspiegelt. Der GebĂ€ude- und Schiffbau in Bremen, Bremerhaven und den Wesermarschen erzeugte die Nachfrage, das Angebot dagegen die im Zuge der Allmendeteilung Mitte des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz und auf Realgemeinden ĂŒbergegangenen großen AltholzflĂ€chen. Ab 1877 ging die Anzahl der FlĂ¶ĂŸe auf der Örtze rapide zurĂŒck, zumal der Unterlauf versandete und zu seicht wurde. Ab 1912 kam die FlĂ¶ĂŸerei zum Erliegen. Die 1910 gebaute Kleinbahn Celle-Soltau, Celle-Munster wurde zur Konkurrenz wie auch befestigte Straßen und neue SĂ€gewerke in unmittelbarer WaldnĂ€he.

| Jahr | Anzahl FlĂ¶ĂŸe | | Jahr | Anzahl FlĂ¶ĂŸe | | Jahr | Anzahl FlĂ¶ĂŸe | | Jahr | Anzahl FlĂ¶ĂŸe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1869 | 1592 | | | | | | | | | |
| 1870 | 1262 | | 1880 | 546 | | 1890 | 182 | | 1900 | 160 |
| 1871 | 1446 | | 1881 | 522 | | 1891 | 220 | | 1901 | 135 |
| 1872 | 1733 | | 1882 | 371 | | 1892 | n. E. | | 1902 | 134 |
| 1873 | 1788 | | 1883 | 350 | | 1893 | 148 | | 1903 | 123 |
| 1874 | 1946 | | 1884 | 286 | | 1894 | 139 | | 1904 | 0 51 |
| 1875 | 1476 | | 1885 | 211 | | 1895 | 145 | | 1905 | 0 70 |
| 1876 | 1130 | | 1886 | 257 | | 1896 | 206 | | 1906 | 0 61 |
| 1877 | 0 695 | | 1887 | 207 | | 1897 | 216 | | 1907 | 0 17 |
| 1878 | 0 583 | | 1888 | 255 | | 1898 | 186 | | 1908 | 0 31 |
| 1879 | 0 611 | | 1889 | 232 | | 1899 | 201 | | 1909 | 0 22 |
| | | | | | | | | | 1910 | 0 14 |

Technik

Die Örtze war aufgrund des wasserspeichernden sandigen Untergrundes von der WietzemĂŒndung bei MĂŒden bis zur Aller ganzjĂ€hrig mit FlĂ¶ĂŸen befahrbar. Diese 36 Flusskilometer konnten gebundene FlĂ¶ĂŸe an einem Tag zurĂŒcklegen. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts gab es auf der Strecke von MĂŒden bis Oldendorf elf Bindestellen, an denen das mit Pferdefuhrwerken gebrachte Holz zu einem Floß zusammengebunden wurde. An der Aller wurden die Hölzer zu noch grĂ¶ĂŸeren FlĂ¶ĂŸen eingebunden und zum Umschlagplatz in Bremen geflĂ¶ĂŸt. Von dort wurde das Holz auch nach England, Holland, Frankreich oder Spanien verschifft.

Die FlĂ¶ĂŸe waren 23 Meter lang und drei Meter breit. Eine Besonderheit waren vorne angebrachte runde WeidenbĂŒgel, sogenannte Handregels, an denen sich der FlĂ¶ĂŸer notfalls festhalten konnte. Eine Schiebestange (Schufstaken, Schufboom) zum Manövrieren wurde an einem Quergriff gegen die linke Schulter gepresst. Sie war vorne mit einer Spitze und einem Haken aus Eisen versehen.

Paddeln auf der Örtze

Die Örtze hat eine hohe Bedeutung fĂŒr den Naturschutz. Durch den Bootsbetrieb auf der Örtze kommt es zu Konflikten mit den Naturschutzgruppen und dem Angelsport; insbesondere durch Störung der Tierwelt, SchĂ€digung der Ufervegetation und durch negative VerĂ€nderungen der GewĂ€ssersohle. Als Kompromisslösung ist nur in der Zeit vom 16. Mai bis 14. Oktober, von 9 – 18 Uhr auf der Örtze das Paddeln eingeschrĂ€nkt zugelassen. Erlaubt sind ausschließlich gekennzeichnete Paddelboote (Kajak, Canadier, Kanu), von maximal 6 m LĂ€nge und 1 m Breite.cite-ref-9[9] Die Örtze darf, bei ausreichendem Wasserstand (Pegelanzeige ist zu beachten), ab der MĂŒhle in MĂŒden bachabwĂ€rts genutzt werden. Ein- und Ausstiegsstellen sind in MĂŒden, Baven, Hermannsburg, Oldendorf, Eversen, Wolthausen und Winsen.cite-ref-10[10]

Etymologie

In den ersten schriftlichen Belegen wird der Fluss „in Ursenam“, „in ascensu Ursen“ (786, FĂ€lschung 12. Jh.) und „by der Ortzene“ (1384) genannt.

Louis Harms schreibt in seinem Buch Goldene Äpfel in silbernen Schalen, Band 1 von 1865, der Name Örtze wĂŒrde sich vom altdeutschen Wort Horz (‚Pferd‘) ableiten, weil die Örtze liefe und sprĂ€nge wie ein Pferd, und weil frĂŒher viele Pferde an ihrem Ufer weideten. Diese Etymologie ist aber wahrscheinlich nicht richtig.

Albrecht Greule vermutet, dass sich der Name vom urgermanischen *ursa- mit der Bedeutung „Fluss“ ableitet.cite-ref-11[11]

Rezeption in der Literatur

Der Heimatdichter Hermann Löns widmete der Örtze ein Kapitel mit mehreren Seiten. Er schrieb unter anderem:

„An den Ufern der Örtze. Viele FlĂŒsse und FlĂŒsschen hat die LĂŒneburger Heide; ihr echtester Heidefluß aber ist die Örtze. Sie hat als Heidjerin keine Sehnsucht nach anderen LĂ€ndern; in der Heide kommt sie auf die Welt, in der Heide will sie enden. Sie ist so bescheiden, so klug und so still, wie ein richtiges Heidjerkind; es wĂ€re ihr ein Leichtes, wenn sie ihren eigenen Weg ginge bis zum Meere, denn selbst in den trockensten Sommern hat sie Wasser genug, die FlĂŒsschen und BĂ€che aus den Mooren, die Schmarbeck und Sotriet, Lutter und Wittbeck, Wietze und Brunau, lassen sie nicht verdursten. Aber ihr liegt nichts an der weiten Welt.“

–

Hermann Löns

:

Mein braunes Buch – Heidbilder (1909)

Literatur

‱ JĂŒrgen Delfs: Die FlĂ¶ĂŸerei auf Ise, Aller und Örtze, Gifhorn 1995, ISBN 3-929632-24-1

Weblinks

Commons

: Örtze

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Karte auf OpenStreetMap
‱ Fluss-Wald-Erlebnispfad an der Örtze

Einzelnachweise

cite-note-11. Topogr. Karte Landesverm. Nieders., Bundesamt f. Kartogr. 2008, 1:50.000
cite-note-22. Angabe im GewĂ€sserkundlichen Jahrbuch fĂŒr Pegel FeuerschĂŒtzenborstel: 738 kmÂČ; Einzugsgebiet unterhalb, gemessen in TK50: 21 kmÂČ; Summenwert 759 kmÂČ ist wegen teils unklar verlaufender Wasserscheide in ebenen Bereichen gerundet angegeben
cite-note-de-ni-gkjb-15185-33. Deutsches GewĂ€sserkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2015. NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, S. 185, abgerufen am 7. MĂ€rz 2021 (PDF, deutsch, 6395 kB).
cite-note-44. Pegelwert FeuerschĂŒtzenborstel, vermehrt um den Gebietsabfluss des Resteinzugsgebietes (21 kmÂČ), ermittelt fĂŒr das maßgebliche Zwischeneinzugsgebiet der Pegel Celle, Wathlingen, Aligse, FeuerschĂŒtzenborstel, Wieckenberg und Marklendorf (4,2 l/s kmÂČ).
cite-note-55. ↑ Tal der Kleinen Örtze mit Übersichtskarte. In: Naturschutzgebiete. NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-66. ↑ Teileinzugsgebiet Örtze-Nord. In: GewĂ€ssergĂŒtekarten (Regionalspezifisch). NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-77. ↑ Teileinzugsgebiet Örtze-SĂŒd. In: GewĂ€ssergĂŒtekarten (Regionalspezifisch). NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz, abgerufen am 8. MĂ€rz 2023.
cite-note-88. ↑ Der Örtzekanal Wolthausen. (PDF; 283 KB) In: kleks.app. Kulturlandschafts-Wiki, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 6. Juni 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/api.kleks-online.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-99. ↑ Verordnung des Landkreises Celle zum Schutze von HeidebĂ€chen vom 18.03.2005. In: Landkreis Celle (Hrsg.): Amtsblatt fĂŒr den Landkreis Celle. Band 35, Nr. 9. Celle 14. April 2005, S. 64–68 (landkreis-celle.de [PDF; 1,2 MB]).
cite-note-1010. ↑ Landkreis Celle (Hrsg.): Befahrensregelung von FließgewĂ€ssern im Landkreis Celle. GemĂ€ĂŸ Verordnung des Landkreises Celle zum Schutze von HeidebĂ€chen vom 18.03.2005. (landkreis-celle.de [PDF; 2,8 MB]).
cite-note-1111. ↑ Albrecht Greule: Deutsches GewĂ€ssernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 387, „Örtze“ (Auszug in der Google-Buchsuche).